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"Red mer drüber" Teil 1 DEHOGA ERH

FDP zu Gast beim Stammtisch der Gastwirte

Roy Eissing und Holger Czeka

Kreisvorsitzender Roy Eissing und sein Stellvertreter Holger Czeka waren am 13.10.2026 zu Gast beim monatlichen Stammtisch der Gastwirte im Landkreis. Es war ein Auftakt unserer Gesprächsreihe „Red mer drüber“: Wir besuchen Betriebe und Verbände, hören zu und entwickeln aus ihren Erfahrungen unsere Positionen.

Der gemeinsame Nenner des Abends war die Bürokratie. Ein Beispiel ist die Mehrwegangebotspflicht. Seit 2023 müssen Gastronomen Mehrweg anbieten, bei Verstößen drohen bis zu 10.000 Euro Bußgeld, kleine Betriebe sind ausgenommen. Das Ziel ist nachvollziehbar, der Aufwand trifft aber diejenigen, die ohnehin wenig Zeit haben. Weitere Themen waren die Betriebsnachfolge, die Personalsituation, Löhne, die Arbeitserlaubnis für ausländische Kräfte und die Kosten.

Unsere Positionen:

  • Ein Bürokratie-Moratorium: Neue Pflichten nur, wenn alte in gleichem Umfang abgebaut werden.
  • Ein reduzierter Steuersatz auf Speisen.
  • Eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit, damit Betriebe ihre Schichten an Feiern und Saison anpassen können.
  • Den Minijob erhalten.
  • Lohnfindung bei den Tarifpartnern, eine unabhängige Mindestlohnkommission.
  • Arbeiten ab Tag 1 für Menschen, die arbeiten wollen, mit schnellen Verfahren und Anerkennung.
  • Betriebsübergaben ohne Papierkrieg.

„Wir haben als Liberale viele Ansätze, die zu wenige kennen“, sagt Roy Eissing. „Die Praxis soll sie schärfen: Wer den Betrieb führt, weiß, wo es klemmt. Politik muss vorausgehen und gestalten, nicht nur reagieren.“

Die Themen und unsere Antworten darauf veröffentlichen wir auf unserer Website und in unseren sozialen Netzwerken. Das sind unsere Positionen, nicht die des Verbands. Wir danken den Gastwirten für die offene Runde. Was brennt Ihnen im Betrieb unter den Nägeln?